Gärten von Schloss Trautmannsdorf

Einst wandelte hier die berühmteste unter den Kaiserinnen, die, die von vielen immer noch verehrt wird: Sisi, Kaiserin von Österreich, durch die Gärten von Schloss Trautmannsdorf. Heute können wir die botanischen Anlagen bewundern.

Für Besucher gibt es etliche Parkplätze. Leider sind diese; zumindest in der Nähe des Schlosses; sind schnell belegt. Wer etwas weiter entfernt stehen muss, kommt bequem auf einem asphaltierten stetig ansteigenden Fußweg zum Eingang. Nach Kauf der Eintrittskarten kreuzt man über eine Brücke die Straße und gelangt direkt in den Gärten, etwas unterhalb des Schlosses.

Schloss Trautmannsdorf

Das Schloss selbst liegt an einem sonnigen Hang östlich von Meran. Die Gärten selbst an den Hängen ringsherum; teils terrassenartige angelegt. Nach Betreten des Bereichs, kann man sich nach rechts in die „kultivierten“ Bereich wenden. Hier gibt es die Terrassen mit Obst und Wein sowie einzelne Abschnitte, wie einen Kakteengarten, Rosengarten etc. In der Mitte befindet sich ein See mit Kois, und Umsäumt von Palmen. Sowie weitere thematische Bereiche – Pfingstrosen, Lilien, Gladiolen. Auch einen Irrgarten kann man erkunden.

Wer sich nach überqueren der Brücke nach links wendet gelangt in einen „wilden“ Bereich. Geschlungene Pfade führen durch die regionale Fauna, die wie in botanischen Gärten üblich mit Schildern erklärt werden. Wer durch diesen wandelt, kann im hinteren Teil zu einer Aussichtsplattform aufsteigen. Auch aus dem kultivierten Teil kann man zu dieser aufsteigen. Bei unser Besichtigung war dieser Aufstieg jedoch leider gesperrt.

Blick aus den Gärten des Schloss Trautmannsdorf in die Berge

Das faszinierende an den Gärten ist die Lage. Da dieser botanische Garten mitten in den Südtiroler Alpen liegt hat man hier herrliche Aussicht auf die Bergpanoramen. In Verbindung mit der aufgrund des Klimas im Freiland wachsenden teils exotischen Pflanzen ergeben sich interessante Ansichten. Kein Wunder, dass die österreichische Kaiserin hier über ein paar Jahre diesen Park genossen hat.

Noch nie war ich von einem Botanischen Garten so fasziniert. Durch die verschiedenen Bereiche gibt es vom Frühling bis zum Herbst immer wieder blühende Gärten und etwas anderes zu entdecken. Da alle Pflanzen in der „Freiheit“, also nicht im Gewächshaus wachsen, erlebt man diese ganz anders als in vielen anderen botanischen Parks. Wer hier die gesamten Gärten genießen will, muss dabei Zeit mitbringen. Es gibt zu viel zu entdecken!

Hinweis: Hunde sind hier nicht gestattet!

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